Wenn man als Kleinanleger an den Kapitalmärkten aktiv ist muss das Ziel sein, seine persönlichen Anlagevorgaben in der Regel bestehend aus Liquidität, Sicherheit und Rendite bestmöglich zu erreichen. So kann eine Gewinnmaximierung nur unter Einbeziehung einer Kostenminimierung erfolgen; und dazu gehören an der Börse auch die Transaktions- respektive Orderkosten. Mit dem richtigen Wissen lässt sich hier leicht Geld sparen.
Um Orderkosten möglichst gering zu halten gibt es einige Dinge zu beachten:

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So sollte man wissen, dass Direktbanken für den normalen Privatanleger in der Regel deutlich günstigere Konditionssätze anbieten wie herkömmliche Filialbanken. Dies ist natürlich der persönlichen Beratung geschuldet die bei einer Direktbank nicht zur Verfügung steht; was man sich, sofern man keine Hilfestellung bei der Auswahl von Anlageprodukten benötigt, zu nutzen machen kann. Auch unter den Direktbanken selbst gibt es Unterschiede: je nach Orderhäufigkeit, zu handelnder Wertpapiergattung und Ordergröße gibt es signifikante Unterschiede. Häufig gibt es auch Angebote für Neukunden wie beispielsweise Freetrades oder reduzierte Ordergebühren für eine bestimmte Wertpapiergattung wie Zertifikate oder Optionsscheine, weshalb es bei der Vielfalt der Direktbanken durchaus Sinn machen kann, 2 oder 3 Bankverbindungen zu haben bzw. ab und an die den Broker zu wechseln.
Die Ordergröße ist ein weiteres wichtiges Kriterium zur Reduzierung der Orderkosten. So verlangen die Onlinebroker in der Regel einen festgelegten Prozentsatz des ausmachenden Betrages als Ordergebühr, mindestens jedoch einen Fixbetrag. So sollte man eine ausreichende Ordergröße handeln um die relativen Kosten je Transaktion möglichst zu minimieren.
Neben den Kosten der Bank für die Wertpapiertransaktion fallen die eigentlichen Börsengebühren an, die je nach Börsenplatz ebenfalls voneinander abweichen. So kann es Sinn machen, Anleihen an einem Regionalbörsenplatz zu kaufen während man Aktien oder Derivate über das Xetrasystem in Frankfurt handelt. Andere Börsenplätze wiederum bieten bessere Konditionen für strukturierte Produkte.
Beim häufigen Handel von Wertpapieren kann man in der Summe durchaus einen signifikanten Geldbetrag sparen, wenn man sich die gegebenen Hinweise befolgt.